Hinweis: Für Informationen zur Python Bar Camp Veranstaltung, siehe Python Bar Camp
Am 10.01.2007 fand auf dem pyCologne-Treffen eine Diskussionsrunde statt. Jan Ulrich Hasecke moderierte die Diskussionsrunde.
Was ist das Python Camp
Das Python-Camp ist ein Python-Intensivkurs für Kinder und Jugendliche. Ein solcher Kurs könnte an zwei oder drei Tagen mit oder ohne Übernachtung stattfinden. Es ist sowohl an einen Anfängerkurs als auch an Kurse für Fortgeschrittene gedacht.
Inhaltliche Überlegungen
Das Python Camp könnte einerseits die Aufgabe haben, Jugendliche überhaupt erst einmal für das Programmieren zu interessieren. Andererseits sollte es Jugendlichen, die bereits erste Erfahrung mit Python oder einer anderen Sprache gemacht haben, die Möglichkeit geben, ihre Kenntnisse zu vertiefen. Wir haben es u.U. mit vier Zielgruppen zu tun:
- Anfänger ohne Vorkenntnisse, die einmal hineinschnuppern wollen. Diese Gruppe muss an das Thema Programmieren herangeführt werden.
- Anfänger ohne Vorkenntnisse, die eigenes Interesse mitbringen und daher ganz anders motiviert sind. Diese Gruppe erwartet einen schnellen Einstieg.
- Fortgeschrittene in Python, die ihre Kenntnisse vertiefen wollen.
- Fortgeschrittene in einer anderen Programmiersprache, die sich für Python interessieren.
Python als Skript- oder Programmiersprache für Spiele wäre für alle Zielgruppen interessant.
Eine sehr einfache Einführung gibt z. B. das Buch Python for Kids von Gregor Lingl. Es benutzt die Turtle-Grafik.
- Pygame wäre eine weitereführende Alternative
- Man könnte aber auch bestehende Spiele über Python steuern und erweitern. So produziert z. B. die Firma Electronic Arts Spiele, bei denen dies möglich ist.
Räumliche Möglichkeiten
- In Leverkusen bestände die Möglichkeit, in Zelten des THW zu übernachten und/oder das Python-Camp im Haus der Funkamateure abzuhalten.
- Es könnte auch das Rechenzentrum der Uni Köln genutzt werden.
- Grundsätzlich käme auch die VHS als Veranstalter in Frage. Hier ist aber nicht bekannt, wie es um die Computerausstattung der VHS bestellt ist.
Räume in der MediaDesign Hochschule, Düsseldorf könnten evtl. genutzt werden. Die sitzen hier.
Vorbilder / anderen Initiativen in ähnlicher Richtung
- Schoollab soll Schüler für die Naturwissenschaften begeistern. Die Organisatoren dieser Initiative haben Erfahrung.
- Ebenso die Organisatoren der Girlsdays an den Hochschulen
- Es gibt beim Landtag einen Arbeitskreis Games, der unterstützen könnte.
An der MediaDesign Hochschule in Düsseldorf im Fachbereich Design gibt es ein dreiwöchiges Schnupperstudium zum Thema Game Design für 350 EUR.
Umfeld / Sponsoring
Die Chance, einen Sponsor bzw. "offizielle" Unterstützung zu finden, wurden als gut bezeichnet.
- Erstens ist die naturwissenschaftlich-mathematische Förderung von Jugendlichen ein Dauerthema, sodass öffentliche Fördertöpfe evtl. zur Verfügung stehen. Leider gibt es hier noch keine konkreten Ansätze.
- Zweitens gibt es einzelne Firmen (z.B. Electronic Arts), die Interesse haben könnten, dies zu sponsorn.
Organisatorische Fragen
- Wenn Jugendliche teilnehmen, müssen evtl. Jugendleiter für eine Betreuung dasein. Wie kann das geleistet werden?
- Wer stünde als Referent für ein Python-Camp zur Verfügung?
- Wo könnte man ein initiales Camp mit möglichst geringem Aufwand durchführen?
- Wann soll das Python-Camp stattfinden?